Südafrika

Südafrika - Geschichte

Die ersten Bewohner Südafrikas waren die Jäger und Sammler der San ca. 8000 v. Chr. Erst deutlich später 200 n. Chr. wird Südafrika von schwarzen Völkern besiedelt.

Nachdem der portugiesische Seefahrer Diaz bereits im Jahre 1488 das Kap erreichte, richtete der Holländer Jan van Riebeeck im „Kap der guten Hoffnung“ 1652 eine Versorgungsstation ein und gründete damit die Weltstadt Kapstadt.

In den darauffolgenden Jahren kamen so viele Bevölkerungsgruppen aus anderen Nationen nach Südafrika, dass Anfang des 18. Jahrhunderts ein erster Einwanderungsstopp erfolgen musste.

Im Jahre 1806 wurden die Stützpunkte am Kap zur britischen Kronkolonie und es wurden einige tiefgreifende Reformen durch die Engländer eingeführt. So wird die Gleichstellung der Eingeborenen mit der weißen Bevölkerung verabschiedet und im Jahre 1833 die Sklaverei gänzlich abgeschafft und verboten. Ansonsten war das 19. Jahrhundert geprägt von Auseinandersetzungen der einheimischen Bevölkerung mit Ausländern die ihr Glück im Goldrausch suchten. Im 20. Jahrhundert wurde das Land einer neuen rassistischen Verfassung unterworfen, deren Auswirkungen heute noch zu spüren sind. So wurde allen schwarzen Einwohnern das Wahlrecht entzogen und viele Gebiete ausschließlich an weiße Bürger vergeben. Diese und weitere Bestimmungen sind bekannt unter dem Namen „Apartheid-Gesetze“. Erst auf den Druck anderer Nationen hin, wurden diese Gesetze 1994 komplett abgeschafft.